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Dr. Galli & Riedl
R E C H T S A N W Ä L T E 

Rechtsanwalt Arbeitsrecht

Die Kanzlei Dr. Galli & Riedl bietet Ihnen auch in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten beste Beratung und Vertretung durch unseren Rechtsanwalt im Arbeitsrecht Severin Seidel. Zu seiner ergebnisorientierten Arbeit gehört, die Erfolgschancen des konkreten Falls genau zu erörtern. So entstehen unseren Mandanten keine vermeidbaren Kosten. Durch das Ausschöpfen aller außergerichtlichen und gerichtlichen Handlungsmöglichkeiten finden wir das schnellste, beste und kostengünstigste Ergebnis für auch für Sie.

Kündigung

Sollten Sie eine Kündigung erhalten haben, ist Eile geboten. Die Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage beträgt nur drei Wochen. Eine besonnene und professionelle Beratung ist hier entscheidend.

Bei einer ordentlichen Kündigung stellt sich die Frage nach der Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes. Möglicherweise ist Ihre Kündigung sozial ungerechtfertigt im Sinne des § 1 II 1 KSchG. Das wäre der Fall, wenn die Kündigung nicht durch einen Kündigungsgrund gerechtfertigt wäre.

Zunächst kann eine Kündigung personenbedingt sein. Dafür müssen Eigenschaften in der Person oder den Verhältnissen des Arbeitnehmers liegen, die auch auf künftige Störungen des Arbeitsverhältnisses schließen lassen. Zu den personenbedingten Kündigungen zählt auch die krankheitsbedingte Kündigung. Hier muss der Arbeitgeber eine negative Gesundheitsprognose darlegen.
Außerdem muss es bei einer personenbedingten Kündigung durch die Umstände zu einer eheblichen Beeinträchtigung betrieblicher Interessen kommen.

Im Falle einer verhaltensbedingten Kündigung muss ein Verhalten des Arbeitsnehmers vorliegen, das auf künftige Vertragsstörungen schließen lässt. Bei einer betriebsbedingten Kündigung müssen betriebliche Erfordernisse vorliegen, die das Bedürfnis für die Weiterbeschäftigung eines Arbeitnehmers entfallen lassen.

Bei einer Kündigung gilt immer das Ultima-ratio-Prinzip. Das heißt, die Kündigung muss das letzte Mittel des Arbeitgebers sein. In der Regel ist vorher eine Abmahnung erforderlich. Auch eine Versetzung oder andere Maßnahmen zur Vermeidung einer Kündigung müssen ausgeschlossen sein.

Der Arbeitgeber muss zudem vor jeder Kündigung eine Interessenabwägung vornehmen. Faktoren, die gegen eine Kündigung eines bestimmten Arbeitnehmers sprechen, sind eine lange Betriebszugehörigkeit, ein fortgeschrittenes Alter, Unterhaltspflichten oder sonstige persönliche Verhältnisse und Besonderheiten.

Bei einer außerordentlichen Kündigung prüft der Rechtsanwalt die Einhaltung der Kündigungserklärungsfrist. Außerdem muss ein wichtiger Grund im Sinne des § 626 I BGB vorliegen.

Abfindung

Aus der Erfahrung mit unseren Mandanten wissen wir, dass eine Kündigung oft das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber erschüttert. Viele Arbeitnehmer möchten dann ohnehin nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Eventuell steht Ihnen in solchen Fällen aber eine Abfindung zu.

Abmahnung

Mit einer Abmahnung im Sinne des § 314 II 1 BGB muss der Arbeitgeber ein vertragswidriges Verhalten beanstanden, zu zukünftig vertragsgemäßem Verhalten auffordern und arbeitsrechtliche Konsequenzen bei Wiederholung androhen. Bei ihr handelt es sich um eine Vorstufe zur Kündigung. Eine Abmahnung wird in der Regel schriftlich erteilt, kann aber auch mündlich erklärt werden.

Auch bei der Abmahnung stellt sich die Frage nach einem geeigneten Abmahnungsgrund. Eine Überprüfung durch einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalt ist hier sinnvoll. Mangels Verjährung bleibt eine Abmahnung in der Personalakte. Sollte sich aber herausstellen, dass kein Abmahnungsgrund vorliegt, muss sie aus der Personalakte entfernt werden. Das kann man nötigenfalls auch durch eine Klage erreichen.

Arbeitsvertrag

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen hinsichtlich Ihres Arbeitsvertrags. Wir prüfen beispielsweise, ob Sie einen Anspruch auf Mindestlohn haben. Dieser ist nur wenigen Sonderfällen nicht verpflichtend.

Rechtsgrundlage für den Urlaub ist das Bundesurlaubsgesetz. Danach beträgt der jährliche Mindesturlaub 24 Werktage. Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs muss der Arbeitgeber die Wünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen. Eine Ablehnung des Urlaubszeitraums ist in der Regel nur aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse oder aufgrund der Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die aufgrund sozialer Faktoren wie z.B. Kinder den Vorrang verdienen, möglich. Sobald der Arbeitgeber den Urlaub gewährt hat, darf er ihn nicht mehr widerrufen.

Gerne gebe ich Ihnen eine ehrliche und kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles

Rechtsanwalt Arbeitsrecht

Severin Seidel

Rechtsanwalt

Als Rechtsanwalt bin ich schwerpunktmäßig im Arbeitsrechts tätig. Mein Ziel ist es, meine Mandaten möglichst schnell und kostengünstig zu einer Lösung ihres Problems zu führen. Dazu stelle ich ihnen alle Handlungsmöglichkeiten vor. Gerade durch außergerichtliches Vorgehen lassen sich oft unnötige Kosten und Zeitaufwand vermeiden. Zusammen finden wir die beste Vorgehensweise auch in Ihrer Angelegenheit.

Rechtsanwälte Dr. Galli & Riedl

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